Hysterie

Beschreibung:
In dem Buch werden fundiert die besonderen Interaktionseigenheiten, Erlebens- und Verarbeitungsweisen von Klienten mit Histrionischer und Narzisstischer Persönlichkeitsstörung sowie daran orientierte therapeutische Strategien dargestellt.



 


 

Beschreibung:
Psychotherapeuten finden in diesem Band eine praxisorientierte Anleitung für die Behandlung von Klienten mit histrionischer Persönlichkeitsstörung. Dabei wird stets den besonderen Anforderungen an die Beziehungsgestaltung Rechnung getragen.
Die histrionische Persönlichkeitsstörung stellt besondere Anforderungen an die Expertise des Therapeuten. Die Störung ist hoch ich-synton, so dass die Personen oft keine Veranlassung zu einer konstruktiven therapeutischen Mitarbeit sehen. Dieses Buch vermittelt vielfach erprobte, erfolgreiche Strategien zum Umgang mit dieser Herausforderung.
Ausgehend von einem psychologischen Funktionsmodell der histrionischen Störung werden zwei Arten unterschieden: Die erfolgreichen und die erfolglosen Histrioniker. Für beide wird beschrieben, welche Charakteristika die Störung aufweist und welche therapeutischen Probleme zu erwarten sind. Es werden therapeutische Prinzipien beschrieben wie “komplementäre Beziehungsgestaltung”, Konfrontation, Klärung relevanter Schemata, Bearbeitung von Alienation. Es wird aber auch auf spezifische therapeutische Strate – gien für erfolgreiche und erfolglose Histrioniker eingegangen. Mögliche schwierige Interaktionssituationen werden dargestellt und therapeutische Bewältigungsstrategien erörtert.
Die therapeutische Vorgehensweise und die resultierenden Klienten-Reaktionen werden praxisnah anhand von Transkripten illustriert, wobei auch auf den Umgang mit Interaktionstests eingegangen wird.



 


 

Beschreibung:
In der Umgangssprache wird das Wort »hysterisch« abwertend für alles Unechte, Theatralische, haltlos Übertriebene benutzt. Die Psychiatrie und die Psychologie belegten mit dem Terminus Hysterie eine Fülle von körperlichen und seelischen Symptomen und Störungen, die erst durch die Psychoanalyse Sigmund Freuds eine einheitliche Bedeutung und Erklärung erhielten. Zwar sind die damals beschriebenen klassischen hysterischen Krankheitsbilder im Lauf des 20. Jahrhunderts immer seltener geworden; die Auffassung des Hysterischen als Reaktion auf eine längst überwundene repressive Sexualmoral ließ das Freud sche Konzept als obsolet erscheinen. Stavros Mentzos weist jedoch mit zahlreichen eindrucksvollen Beispielen nach, dass der hysterische Modus der Konfliktverarbeitung mittels unbewusster Inszenierungen relevant bleibt nicht nur zum Verständnis psychopathologischer und psychosomatischer Dynamik, sondern überhaupt menschlichen Verhaltens und Interagierens.



 


 

Beschreibung:
Sie halten sich für etwas Besonderes, setzen sich auch wegen Kleinigkeiten in Szene und wollen vor allem eines: Aufmerksamkeit. Was verbirgt sich dahinter? Anhand des Grimm’schen Märchens ›Die kluge Else‹ erklärt Heinz-Peter Röhr die Grundstrukturen der hysterischen Persönlichkeit. Er beschreibt die inneren Konflikte – etwa die enorme Angst vor Zurückweisung –, die diese seelische Störung bestimmen, und zeigt, wie man sie bewältigen kann.



 


 

Beschreibung:
Die Studien über Hysterie (1895) sind sozusagen das Keimbuch der Psychoanalyse. Zwar waren das eigentlich psychoanalytische Behandlungsverfahren des freien Einfalls und die Theorie der Verdrängung noch nicht entwickelt – Fortschritte, die Freud erst später, nach der Trennung von Breuer, vollzog -, aber die Keime zu diesen Neuerungen sind in den Studien leicht zu entdecken. Mittels der sogenannten “kathartischen Methode” hatten beide Autoren revolutionäre Einblicke in den Zusammenhang zwischen Lebensgeschichte und neurotischem Krankheitsgeschehen gewonnen und erstmals das theoretisch wie therapeutisch überragend wichtige Phänomen der Übertragung erkannt. An-hand berühmter Krankengeschichten – Anna O., Emmy v. N., Katharina u. a. -, von denen Freud selbst meinte, sie läsen sich wie Novellen, kann der Leser die Arbeit der beiden Forscher Schritt für Schritt nachvollziehen.
Der renommierte Hysterie-Forscher Stavros Mentzos schildert in seiner Einlei-tung, wie der Begriff der Hysterie sich in den mehr als hundert Jahren, die seit Erscheinen der Studien vergangen sind, allmählich zur Beschreibung eines bestimmten, um ödipale Konflikte zentrierten Krankheitsbildes verengte und mit dem Verschwinden dieses Bildes unbrauchbar zu werden drohte. Mentzos plädiert dafür, “Hysterie” nicht als ein nosologisches Etikett, sondern als Bezeichnung einer nach wie vor weit verbreiteten spezifischen Art der Konfliktverarbeitung zu benutzen, eben jener theatralischen unbewußten Inszenierungen, die schon im Altertum aufgefallen waren. Aus diesem Blickwinkel gelesen, erweist sich die in den Studien von Breuer und Freud vertretene Hysterie-Auffassung als staunenswert modern.



 


 

Beschreibung:
Sie halten sich für besonders, setzen sich auch wegen Kleinigkeiten effektvoll in Szene, doch vor allem wollen sie eines: im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Hysterische Persönlichkeiten lassen nicht selten ihre Partner leiden – doch am meisten leiden sie unter sich selbst. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter ihrem theatralischen Auftritt? Heinz-Peter Röhr erklärt anhand des Grimm’schen Märchens »Die kluge Else« die Grundstrukturen der hysterischen Persönlichkeit. Anschaulich beschreibt er die tieferen inneren Konflikte und Defizite – etwa die enorme Angst vor Zurückweisung, mangelndes Selbstwertgefühl und innere Leere -, die diese schwere Störung bestimmen. Einfühlsam zeigt er aber auch, wie man diesen verdrängten Ängsten begegnen, mehr Selbstliebe entfalten und so zu einem authentischeren Leben finden kann.

Anhand des Grimm’schen Märchens »Die kluge Else« beschreibt der Psychotherapeut und Erfolgsautor Heinz-Peter Röhr die bei Frauen wie auch bei Männern verbreitete seelische Störung Hysterie und zeigt mögliche Wege der Heilung auf.



 


 

Beschreibung:
Freuds hysterische Patientinnen inszenierten ihre seelischen Konflikte in Bildern. Freud begegnete diesen Bildern mit Sprache: Er hörte seinen Patientinnen zu und brachte sie zum Reden. So entstand die Freudsche Redekur, besser bekannt unter dem Namen Psychoanalyse. Israël kehrt zu diesen Wurzeln der Psychoanalyse zurück und ruft dazu auf, die Botschaft der Hysterie zu (er-)hören. Er stellt die facettenreichen Aspekte der Hysterie dar. Dabei werden wichtige klinische Kenntnisse vor dem Hintergrund geschichtlicher und soziokultureller Zusammenhänge angeführt.



 


 

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Beschreibung:
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Psychologie – Klinische u. Gesundheitspsychologie, Psychopathologie, Note: 1,4, Hochschule Zittau/Görlitz; Standort Görlitz (Studiengang Kommunikationspsychologie), Veranstaltung: Störungen der Kommunikation, Sprache: Deutsch, Abstract: Die unermessliche Vielfalt menschlicher Erscheinungen hat den Menschen gedrängt, Ordnung zu schaffen, die Phänomene seiner Welt nach Klassen, Gattungen, Arten und Typen zu gruppieren. Wir haben bei der Lehrveranstaltung „Persönlichkeitstheorien“ den Begriff der Persönlichkeit definiert als „ein bei jedem Menschen einzigartiges, relativ stabiles und den
Zeitablauf überdauerndes Korrelat des Verhaltens“ (vgl. Tewes & Wildgrube 1999, S. 273). Ich glaube, dass es am Anfang des heutigen Referates lohnenswert ist, diese Definition erneut zu reflektieren. Unter „Verhaltenskorrelat“ werden unterschiedliche Aspekte wie Bedingung, Ordnung, System, Produkt oder Abstraktion des Verhaltens und Erlebens verstanden. Die Persönlichkeit ist also nicht das Verhalten und Erleben selbst, sondern vielmehr ein Gefüge von Dispositionen. Zu diesen Dispositionen gehören zum einen die Merkmale des offenen, objektiv registrierbaren Verhaltens, zum anderen aber auch Merkmale der Kognition, Emotion und Motivation. Das jeweilige Dispositionsgefüge ist bei jedem Menschen einzigartig (vgl. Tewes & Wildgrube 1999, S. 273). Für uns ist nun weiterhin von Bedeutung, dass bspw. aktuelle Stimmungslagen o.ä. per definitionem keine Persönlichkeitsmerkmale darstellen. Nur diejenigen Merkmale, die zum einen zeitlich überdauernd konstant bleiben und zum anderen situationsstabil sind, werden als Persönlichkeitsmerkmale bezeichnet. Wir sollten uns bei der folgenden Darstellung der histrionischen Persönlichkeitsstörung zudem stets bewusst sein, dass es sich bei Begrifflichkeiten wie „Persönlichkeit“ um keine real existierenden Entitäten handelt, sondern dass die Persönlichkeit eine „hypothetische Konstruktion ist, dessen hinreichende, empirisch kontrollierte Präzisierung –wenn überhaupt- erst in ferner Zukunft zu erwarten ist“ (Tewes&Wildgrube 1999, S. 273). Dies war meines Erachtens die Quintessenz unserer Diskussion um den Begriff der Persönlichkeit. Ich habe mich zur Darstellung dieser teilweise bereits bekannten Sachverhalte entschlossen, weil ich es gerade bei der Untersuchung von Persönlichkeitsstörungen für wichtig halte, dass wir uns bewusst machen, dass Typologisierung und Kategorisierung stets zu stereotypem Denken verführen (vgl.Guss 1997, S.155). Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass jede Kategorie stets auch eine bestimmte methodologische Vorstellung darüber einschließt, wie man wissenschaftlich vorzugehen hat, um einen Gegenstand adäquat zu erfassen (vgl.Holzkamp 1985, S.27f.).



 


 

Beschreibung:
Inhalt Sven O. Hoffmann, Annegret Eckhardt-Henn: Von der Hysterie zur Histrionischen Persönlichkeitsstörung – ein historischer Überblick und zugleich ein Spiegel der Wissenschaftsgeschichte Stavros Mentzos: Symptomatik und Psychodynamik – der Sinn des Symptoms Carl E. Scheidt: Konversion und Dissoziation – alternative oder komplementäre Konzepte der Hysterie ? Sabine C. Herpertz, Henning Saß: “Die Hysterie” – ein Frauenleiden? Zur Geschlechtsverteilung bei der Histrionischen Persönlichkeitsstörung Annegret Eckhardt-Henn, Sven O. Hoffmann: Zur psychodynamischen/psychoanalytischen Therapie der Histrionischen Persönlichkeitsstörung Regina Horeis: Die Hysteriediskussion im 18. Jahrhundert – ein Beitrag zur Geschichte des Hysteriekonzepts.



 





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